Friday, August 15, 2014

FreitagsGedichte / #KurzLyrik 15.08.2014


Meer
    SalzWasser in
Haaren
Auf der Haut
Wasser und Sand
    Dann trocknen
Die Erinnerungen

Wasser
    wie hart
Das weiche
Wasser wird
Wenn du
Nur schnell
Genug bist
    Oder wenn
Es kalt ist

Bunker
    in den Bunkern
Regt sich kein
Lufthauch
Nur
Stille und Tod
Aber draußen
    Tobt weiter
Der Krieg

Weich
    wir sind
Weich und
Verletzlich
Wie Würmer
In der Büchse
    Kurz vor
Dem Haken

Schneller
    immer schneller
Leben
Alles sofort
Und gleichZeitig
Aber das
    Leben ver-
Längert sich nicht

WeltMeister
    und dann
Kommen wieder
Die Jahrzehnte
In denen
Man nicht mehr
    WeltMeister
Ist, aber
Ist man Verlierer?

RäucherStäbchen
    der Rauch
Von Räucher-
Stäbchen
Der sich kräuselt
Um zu verGehen
Und der Duft
    Der sich verBreitet
Als Ruhe

FriedHof
    tagsÜber
Alte Frauen
EichHörnchen und
Spatzen
Was aber spukt
    Des nachts?
Was wildert?
    Was tötet?

HausTür
    sie knarrt
Und quietscht
Die alte HausTür
Aber wir
    Ölen sie
Nicht mehr

Asche
    gestern war
Die Asche
Noch da
Dann kamen
Wind
Und Regen
Das Gestern
    Im Heute
VerSchwunden

HausMauer
    die HausMauer
Liegt
Im Schatten
Schon
Die Risse
VerSchwinden
    Und du
Kannst ausGehen

Alter Drache
    die Höhle
Des alten Drachen
Ist verRußt
Nun hustet
Er noch
    Aber speit
Kein Feuer mehr

Wanderung
    durch Feld
Und Flur
Durch Wald
Und über
Schneeige Gipfel
Im Traum
    Ermüdet
Man nicht

Gefängnis
    die meisten
Menschen
Gehen im Kreis
Wie in
Alten Gefängnissen
Nur wenige
Gehen
    GeradeAus
Ins ohne WiederKehr

Schnee
    dann fällt
Wieder Schnee
Deckt alles
Zu
Die Stille
Für einem Moment
    Bis es einSetzt
Das Schaben

WallFahrt
    da ist
Kein Gras mehr
Zwischen den
Heiligtümern
Ihr mögt
Verborgene Dinge sehen
    Das Gras
Seht ihr nicht


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